Photovoltaik Anlage

Referenzen Solarenergie

Holzpellets und Solar

Ein Bericht unseres Kunden Jürgen Weil

Heizungs-Schäubles Energie-Frühschoppen mit Positiv-Folgen.
Als ich als Neuzuzügler im April 08 im Hotzenwald ein 2-Fam.-Haus aus dem Jahr 1980 erwarb, störte mich spontan ein penetranter Ölgestank im Keller: "Dispersionsluft aus alten Plastik-Öltanks", klärte man mich auf. Die mussten als erstes raus. Der Ölbrenner war erst 3 Jahre alt und noch in tadellosem Zustand. Dennoch entschloss ich mich im Rahmen einer Total-Sanierung des Hauses zu 100% Alternativenergie.

Inspiration durch Energie-Frühschoppen

Aber welche? Bei Manfred Schäubles inzwischen schon legendärem Energie-Frühschoppen ließ ich mich inspirieren zu einer Pellet-Lösung. Die bereits vorhandene Fußbodenheizung bot günstige Ausgangssituation dafür. Zwar musste ein Pellet-Bunker gebaut werden, der aber zusätzlich als ideale überdachte Sonnenterasse - gen Süden ausgerichtet - genutzt werden kann und auch noch Platz genug für Kaminholzlager und Geräteschuppen bietet, 4 Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

„Ich war mit dieser Anlage aus dem Hause Schäuble so zufrieden, dass mir ein Jahr später eine verwegene Idee kam: Vakuumröhrenkollektoren als Zusatz für Warmwasser-Aufbereitung im Sommerhalbjahr.“

Das Hausdach, in Ost-West-Richtung ausgerichtet, eignete sich zwar absolut nicht dafür, aber das kleine Flachdach eines vorhandenen Wintergartens wies Südlage auf. Es bot zwar nur Platz für 2 kleine Vakuumröhrenkollektoren á 3,3 qm, und die Hauslage direkt am Waldrand mit hohem Baumwuchs gen Osten verhindert? im Sommer direkte Sonneneinwirkung bis 11 Uhr morgens.

Kompetente Beratung zur Pelletsheizung

Zu allem Unglück steht auch noch gen Westen eine hohe Lärche, die nach 16 Uhr bereits leichte Schatten auf die Vakuumröhrenkollektoren wirft. Meine Zweifel waren groß, und Manfred Schäuble erschien persönlich, um den Sinn oder Unsinn einer Solaranlage in Anbetracht der widrigen Situation zu beurteilen. Sein Urteil fiel dennoch positiv aus und ich ließ mich von der Investition in die Anlage überzeugen. Ihr Zweck sollte sein, in Zeiten ausgeschalteter Heizung im Sommer und während den Übergangszeiten bei der Warmwasseraufbereitung die Pelletheizung zeitweise zu entlasten.

Meine Skepsis gab ich nur auf wegen seiner vorangegangenen kompetenten Beratung bezüglich der Pelletheizung. Doch die Überraschung war groß, als ich feststellte, dass der Nutzen weitaus höher war, als ich ihn in meinen kühnsten Träumen erhofft hatte.

Mein Boilerwasser ist vom Computer des Pelletofens aus auf 60° eingestellt und wird von mir nur kurzzeitig auf höhere Temperatur umgestellt, wenn ich Overnight-Besuch erwarte, von dem anzunehmen ist, dass er von meiner "Wellness-Area" mit Whirlwanne Gebrauch zu machen gedenkt, damit das Warmwasser durch Mixen für 2 bis 3 Badewannen gestreckt werden kann.

Knallt die Sonne nun aber 3-4 Stunden auf die Vakuumröhrenkollektoren, steigt das Boilerwasser - unabhängig von der eingestellten Pellet-Computer-Vorgabe problemlos auf 85 - 90°, was in Anbetracht des weichen Wassers im Hotzenwald bedenkenlos akzeptiert werden kann, ohne Kessel- und Rohr-Verkalkung zu riskieren.

Danach dürfen auch getrost mal 2 - 3 Regentage folgen, bis das Brauchwasser bei nur Duschenbenutzung auf 40° abgesunken ist. Erst dann heize ich durch Zuschaltung der Pelletanlage wieder kurz bis 60° auf. Im Durchschnitt geschah das im verregneten Sommerhalbjahr 2010 pro Monat 1 mal. Neugierig bin ich nun auf das Verhalten der Solaranlage im Winterhalbjahr.

Bis jetzt jedenfalls hat die Anlage meine Erwartung weit übertroffen. Und die Beratung durch die Firma Schäuble zu dieser Kombination hat sich als höchst zufrieden stellend erwiesen, zumal die ganze Anlage noch weitere Zwecke erfüllt, die jedoch sehr eigenwilliger Natur sind und hier nicht weiter erläutert werden sollen.

Die 2 Energie-Frühschoppen, die ich bisher im Hause Schäuble in Hottingen genoss, haben sich jedenfalls im Höchstmaß gelohnt, und was anderes als Alternativ-Energie kommt für mich überhaupt nicht mehr in Frage.

J. W.